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Module

Es können theoretisch beliebig viele Module miteinander verbunden werden. Die maximale Bandbreite am Bus beschränkt dies zwar, für den Einsatz, selbst in einem langen Zug mit mehreren Lokomotiven, wird dieser Grenze wohl nicht erreicht.

Alle Module kommen mit einer Grundeinstellung, die für die einfache Inbetriebnahme ausreicht. Erweiterte Einstellungen lassen sich über ein WiFi Modul und einen Laptop oder ein Smartphone jederzeit vornehmen, auch in einem Zugverband.

Die Energieversorgung der Busleitung kann bis 5 Ampere belastet werden. Die Spannung kann zwischen 6 und 30 Volt liegen und wird über Versorgungmodule eingespeist. Dabei ist es kein Problem eine Lok mit 12 Volt Netz mit einer 24 Volt Lok zu kuppeln.

Motormodul

Das Motormodul stellt die Verbindung zwischen dem Motorregler und dem CAN-Bus her. Das Programm erhält Befehle von einem Steuerpult, ist jedoch mit so viel Intelligenz versehen, dass Fehlbedienung, die zu einer Beschädigung des Motorsteuergerät führen würde, verhindert werden. Selbst bei einem Ausfall der Übertragung am Bus, wird die Lokomotive kontrolliert angehalten.

Werden mehrere Lokomotiven mit einem Kabel verbunden werden sie automatisch gemeinsam gesteuert. Sollte es große Unterschiede in der Geschwindigkeit des Fahrzeuge bei einer Mehrfachtraktion geben, lassen sich diese durch eine Umkonfigurierung der Motomodule anpassen.

Das Motormodul bietet sich einen Eingang zur Messung für eine Motorspannung, um den Stillstand der Lok erkennen zu können. Schaltvorgänge, wie ein Richtungswechsel, werden dann nur im stehenden Zustand ausgeführt.

Ein Impulseingang kann direkt eine Drehzahl, z.B. zur Geschwindigkeitsmessung, messen.

Steuerpultmodul

Das Steuerpultmodul gibt die Befehle für den Betrieb des Zuges. Es können mehrere Steuerpulte gleichzeitig angeschlossen werden, es kann jedoch nur eines aktiv sein. Das WiFi-Modul hat (neben der Möglichkeit der Konfiguration des Bussystems) ebenfalls die Funktion als Steuerpult, die Bedienung erfolgt dabei aber über Funk von einem WiFi-Steuerpult oder einem Smartphone.

Um den Funk nutzen zu können, muss ein WiFi-Steuerpultmodul verwendet werden, das auch einen CAN-Anschluss besitzt und kabelgebunden funktioniert. Dabei wird gleichzeitig der interne Akku wieder geladen.

Das Steuerpultmodul kann entweder mit der Standardbedieneinheit versehen werden, oder es kann ein Pult nach eigenen Vorstellungen über den Erweiterungsbus angeschlossen werden.

Lichtmodul

Dieses Modul dient dazu Lampen in der Lok oder im Zug zu schalten. Dazu gibt es sieben Lichtzustände, die auch gleichzeitig aktiv sein können, denen jeweils bis zu sechs Lampen zugeordnet werden können.

Die sieben Zustände sind:

  • Instrumentenbeleuchtung
  • Führerhauslicht
  • Positionslicht
  • Scheinwerfer schwach
  • Scheinwerfer stark
  • Zuglicht

Das Modul kann für einen automatischen Lichtwechsel das Richtungssignal auswerten, kann aber auch unabhängig davon betrieben werden. Über die Konfiguration können nicht für Licht genutzte Ausgänge auch für andere Schaltfunktionen eingestellt werden, wie ein Läutwerk oder eine Hupe.

Werden nur stromsparende LEDs geschalten, kann die Stromversorgung direkt aus dem CAN-Kabel erfolgen, darüber hinaus muss eine getrennte Versorgung erfolgen. Jeder Schaltausgang ist für 5 Ampere Dauerstrom ausgelegt.

Sensormodul

Das Sensormodul bietet einen Messanschluss für die Strommessung von Gleich- und Wechselstrom mit 50 Ampere Dauerstrom und bis zu 200 Ampere kurzzeitigen Spitzen.

Weiters können vier Spannungen, bezogen auf die gemeinsame Masse, oder zwei Differenzspannungen erfasst werden. Dies lässt sich durch die Konfiguration auswählen.

Ein Impulseingang kann das Signal eines Lichtschranken oder Halgebers verarbeiten, um eine Drehzahl oder die Fahrgeschwindigkeit zu messen.

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